COMM Extender
für Windows NT, Windows 2000, Windows XP, Vista

Test-Version

Version 1.3 (Mai 2008)

DOS und Windows 16bit Kommunikations-Programme unter Windows NT, Windows 2000, Windows XP, Vista

COMM Extender, Serielle DOS Programme

Der COMM-Extender ermöglicht 16bit Programme, welche direkt auf die serielle Hardware zugreifen, ohne Änderungen unter Windows auszuführen.

Mit COMM Extender ist es einfach "alte" DOS Kommunikationsprogramme unter Windows zu starten. Der COMM-Extender erkennt und nutzt Standard-Schnittstellen wie COM1 und COM2, serielle Schnittstellen auf einer PCI Karte, serielle Schnittstellen auf USB Adapter oder Ethernet Server. Nahezu jede serielle Schnittstellen, die unter Windows sichtbar ist, ist erreichbar.

Höhere Baudraten ? Es ist einfach mit COMM-Extender Baudraten höher als 115200 bps einzustellen. Es ist auch möglich die Baudrate auf eine bestimmte zu fixieren unabhängig davon welche die DOS Software einstellt.

Der COMM-Extender arbeitet vollständig im Hintergrund. Es gibt keine Interaktion mit dem Benutzer.

Sofort nach Installation der Software wird eine Standard-Konfiguration erstellt und die 16bit Programme können gleich ausgeführt werden. Es ist kein "reboot" von Windows notwendig.

Die Standard-Konfiguration kann einfach an die eigene Bedürfnisse angepasst werden.

Beispiel:
Konfiguration für die Datenkommunikation mit COM2. Das DOS Programm greift direkt auf die Port-Adresse 2F8 und verwaltet den Interrupt 3.

[PORT1]
BASE=2F8
IRQ=3
WIN32COM=2

Schnittstellen-Umleitung
Der COMM-Extender unterstützt auch Schnittstellen-Umleitung (Port Redirection).

Beispiel:
Die DOS Applikation verwendet 3F8 und IRQ4. Diese Hardware-Konfiguration ist in der Regel mit der seriellen Schnittstelle COM1 verbunden. Mit der entsprechenden Konfiguration kann der COMM-Extender diese Daten über eine andere Schnittstelle umlenken (z.B. COM5).

[PORT1]
BASE=3F8
IRQ=4
WIN32COM=5

Die Windows Schnittstelle kann dabei jede in der Windows Systemsteuerung als COMx erscheinende serielle Schnittstelle sein z.B. interne COM1/COM2, serielle PCI Karte, USB zu Seriel, Ethernet zu Seriel, PortServer, etc.

In der Standardausführung werden bis zu acht (8) serielle Schnittstellen unterstützt (PORT1 bis PORT8). Die Windows Zahl (WIN32COM) der unterstützten seriellen Schnittstellen kann dabei von 1 bis 255 sein.

Portadressen und Interrupts
Alle seriellen Schnittstellen von Windows können angesprochen werden. Die eingetragene Portadresse und der Interrupt müssen nur in der 16bit Software bekannt sein. Diese müssen nicht mit der eigentlichen Windows Konfiguration übereinstimmen.

Die 16bit Software muss nicht unbedingt einen Interrupt für die serielle Schnittstelle verwalten. Der direkte Zugriff auf die Ports des seriellen Bausteins (UART) oder über die Funktionen im BIOS ist jedoch Bedingung, damit der COMM-Extender die Verbindung zur 16bit Software aufbauen kann.

16bit Software umschreiben ?
Es ist nicht immer möglich eine "alte" 16bit Software auf Windows umzuschreiben. Meistens aus Kostengründen oder weil die Software oder das verwendete Kommunikationsprotokoll nicht genügend dokumentiert sind oder auch weil die bestehende 16bit Software für den gewünschten Einsatz voll ausreicht.

Test-Version
Nicht immer ist bekannt wie eine Kommunikationssoftware die Schnittstellen bedient. Aus diesem Grund gibt es eine zeitlimitierte Test-Version der COMM-Extender Software um die 16bit Software in der echten Umgebung zu testen.
Auf Wunsch prüfen wir die 16Bit Applikation in unserem Labor und finden so die passende Konfiguration heraus (siehe auch Prüfung der DOS Software).

Was kann ich von der kostenpflichtigen Prüfung der DOS Software erwarten ?
Unsere Techniker analysieren die DOS Software mithilfe spezieller Analyse- und Debug-Tools. Diese Analyse konzertriert sich auf die serielle Kommunikation. Danach versuchen die Entwickler "problematische" Aufrufe durch Erweiterungen im COMM Extender abzufangen bzw. rauszufiltern. Dafür wird eine niedrige pauschale berechnet. Soweit das Problem mit der seriellen Kommunikation zusammenhängt sind die Erfolgschancen sehr hoch.

Weitere Vorteile beim Einsatz Der COMM-Extender Sofware:

 

Lieferumfang - Produktauswahl   (Preise)
Produkt Anzahl Lizenzen*
 COMM-Extender/1 1
 COMM-Extender/3  3
 COMM-Extender/5  5
 COMM-Extender/10  10

*Pro PC ist eine Lizenz notwendig.

 


Fragen und Antworten

F: Eine DOS Software verwendet die Adresse 3F8 und den Interrupt 4. Unter Windows 2000 wird die serielle Schnittstelle COM1 von einem Software-Dongle verwendet. COM2 ist jedoch verfügbar. Kann ich die DOS Software trotzdem verwenden ?
A: Ja. Folgende Konfiguration wäre notwendig.

[PORT1]
BASE=3F8
IRQ=4
WIN32COM=2

Die DOS Software würde weiterhin auf die bekannte Adresse und Interrupt zugreifen. Die Daten werden physikalisch über die COM2 übertragen (Schnittstellen-Umleitung).


F: Mein Notebook hat ein internes Modem, dass in der Windows XP Hardware-Konfiguration als COM3 erscheint. Kann ich dieses Modem mit meiner DOS-Software nutzen ?
A: Ja. Konfigurieren Sie einfach die Adresse und den Interrupt, die die DOS Software beherscht für COM3. Im folgenden Beispiel wurde das Paar (3F8 und IRQ4) genommen.

[PORT1]
BASE=3F8
IRQ=4
WIN32COM=3


F: Meine DOS Software kann mit 3F8/IRQ4 und 2F8/IRQ3 kommunizieren. Mein Windows 2000 PC hat mehrere Schnittstellen auf einer vierfach Karte (COM5 bis COM8). Wie kann ich diese seriellen Schnittstellen nutzen ?
A: Wenn die DOS Software gleichzeitig mit beiden seriellen Schnittstellen komunizieren kann, benötigen Sie folgende zwei Einträge.

[PORT1]
BASE=3F8
IRQ=4
WIN32COM=5

[PORT2]
BASE=2F8
IRQ=3
WIN32COM=6
Wenn Sie zwischen den Schnittstellen hoch- und runterschalten möchten genügt es die Einträge unter WIN32COM zu ändern und die DOS Software neu zu starten. Die DOS Software muss immer neu gestartet werden (restart), wenn sich die Konfiguration in der Konfigurationsdatei (SUPERCOM.INI) geändert hat. Nur dadurch erfährt der COMM-Extender über die neue Konfiguration.

Auch ohne "restart"
Wenn die DOS Software auch andere Adressen nutzen kann, können Sie z.B. folgende Konfiguration anlegen. Dabei muss die DOS Software die Port-Adresse (BASE) nutzen, die für die jeweilige Schnittstelle WIN32COM konfiguriert wurde. Hier entfält der "restart" der DOS Software, da sich die Konfiguration des COMM-Extenders nicht ändert.
[PORT1]
BASE=3F8
IRQ=4
WIN32COM=5

[PORT2]
BASE=2F8
IRQ=3
WIN32COM=6

[PORT3]
BASE=3E8
IRQ=4
WIN32COM=7

[PORT4]
BASE=2E8
IRQ=3
WIN32COM=8
Die Port-Adressen (BASE) und der jeweilige Interrupt (IRQ) wurden hier frei ausgewählt. Die DOS Software kann jederzeit, z.B. über ein Menü, auf die entsprechende Konfiguration eingestellt werden.


F: Eine DOS Software greift nicht direkt auf die Ports der seriellen Schnittstelle zu sondern mittels Funktionsaufrufe im BIOS. Kann ich die DOS Software trotzdem verwenden ?
A: Ja. Der COMM-Extender enthält auch einen COMM-API Treiber auf der Basis von SuperCom für DOS. Dieser stellt den Übergang zwischen dem BIOS API und COMM-Extender.


F: Was genau bedeutet der Bezeichner "PORT1" ?
A: Der COMM-Extender kann in der Standardeinstellung bis zu acht (8) Konfigurationen verwalten. Jede Konfiguration bezieht sich auf eine serielle Schnittstelle. Die einzelnen Konfigurationen werden mit PORT1 bis PORT8 gekennzeichnet. Dabei eröffnet [PORT1] eine neue Sektion innerhalb der Konfigurationsdatei (SUPERCOM.INI) und darunter werden die restlichen Parameter eingestellt.

[PORT1]


F: Welche Parameter in der Konfigurationsdatei (SUPERCOM.INI) müssen angegeben werden ?
A: Der COMM-Extender erwartet eine Port-Adresse (BASE) um eine serielle Schnittstelle (WIN32COM) zuordnen zu können. Diese zwei Parameter sind Pflicht.

[PORT8]
BASE=100
WIN32COM=16
Die Konfiguration PORT8 verbindet somit die Port-Adresse 100hex an die serielle Schnittstelle mit dem Windows Bezeichner "COM16". Ein Interrupt wird, in diesem Beispiel, von der 16bit Software nicht benötigt.


F: Kann ich für den Parameter "BASE" die Adresse in Dezimal angeben ?
A: Nein. Der COMM-Extender erwartet die Port-Adresse (BASE) als hexadezimalen Wert. Alle anderen Parameter sind Dezimal anzugeben.


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